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Nacht

(24.02.94)

Die Nacht,

mit ihren vielen Augen,

ihren vielen Gesichtern,

ihren geheimnisvollen Lauten,

ihren langen Schatten.

Die Sterne,

viele an der Zahl,

ihr glitzern und funkeln,

eher zufällig,

doch einer Ordnung folgend.

Der Mond,

seine Bahn,

seine verschiedenen Gesichter,

sein Versteckspiel,

seine strahlende Helligkeit.

 

Die Welt,

voller Geheimnisse,

voller Licht,

voller Schatten,

voller Leben!

 

Zeit 

(14.04.94)

Als Kind,

dürfen wir schwach sein,

unsere Träume leben,

unsere Welt entdecken,

uns austoben,

uns ausleben.

Als Jugendliche,

sind wir stark,

träumen von einer besseren Welt,

verändern unsere Welt,

toben uns aus,

leben uns aus.

Als Erwachsene,

sind wir verbissen,

haben ausgeträumt,

uns in die Welt eingeordnet,

sind vernünftig,

führen ein Leben von vielen.

 

Mein Freund 

(09.04.94)

Kannte Dich nicht lange,

doch Du warst wichtig für mich,

gute, schöne Zeit,

steh jetzt vor Deinem Grab,

Tränen in meinen Augen,

verloren, hilflos.

 

Weiß nicht viel von Dir,

doch – Du hast gelebt,

hast geträumt,

tausend Hürden überwunden,

nie aufgehört zu kämpfen,

28 Jahre lang.

 

Manchmal frag ich mich,

warum gerade Du,

wieso nicht irgendjemand,

aber auch „Irgendjemand“

hat Freunde,

die dann traurig sind.

 

Sein 

(18.12.93)

 

Niemals kann man nur Sein,

dazu ist die Welt zu klein,

ständig werden wir geformt,

auf ständiges Maß genormt.

 

Nichts und niemand kann man Vertrauen,

an der Leere soll man sich erbauen,

Mensch sein ist verpönt,

hat das Geld uns verwöhnt?

 

Wir bewegen uns Maschinen gleich,

in einen ziemlich seichten Reich,

verdammt dazu, zu funktionieren,

ohne dass wir uns selber spüren.

 

Gefühllos sind wir Tag und Nacht,

haben nichts aus uns gemacht,

außer dem was man erwartet,

ist der Mensch nicht total entartet?

 

Der Mensch

 (11.10.93)

 

Der Mensch,

auf der Jagd nach mehr,

auf der Suche nach mehr,

mehr Konsum,

mehr Liebe,

mehr Leben.

 

Vergessen wir dabei,

unsere Wertvorstellungen,

unsere Ideale,

unsere Mitmenschen,

unsere Umwelt,

uns SELBST?

 

Leben –

in sich hineinhören,

sich selbst entschlüsseln,

seine Gefühle akzeptieren,

sich selbst akzeptieren

das Leben lieben!

 

Tagebucheintrag

Das Geheimnis des Lebens liegt im „Nicht Sein“ im „Nichts Sein“ – zu erkennen, dass alles nur eine Rolle ist, in ein Korsett gezwungen von unserem Denken, von den Konventionen und Normen einer Gesellschaft und unseren Erwartungen. Wenn wir begreifen, dass wir nichts sind können wir „SEIN“. Das seltsame ist, dass man uns immer erzählen will, dass wir etwas sein müssen, sollen, können, dürfen und das ganze Spiel geht solange bis wir es glauben, bis ich es glaube. (02.06.04)

 

 


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